Chronik

Die Gründung der Kreisgruppe Augsburg reicht in das Jahr 1951 zurück. Egon Baumann gründete im November 1951 im Wirtshaus „Grüner Baum“ am Milchberg den Ortsverband Augsburg.
In der Folgezeit war er mit dem Motorrad in vielen Orten des Bezirkes Schwaben unterwegs, erfaßte die Landsleute und es entstanden weitere Ortsverbände in Kempten, Kaufbeuren und Nördlingen welche im Juni 1952 im Bezirksverband Schwaben vereint wurden.

Die wesentlichen Aufgaben waren die Erfassung der verstreut lebenden Landsleute und die Werbung zum Beitritt in die Landsmannschaft. Weitere Aufgaben waren die „Vorstellung der Siebenbürger Sachsen“ da diese weitgehend unbekannt waren. Es wurden Dichterlesungen, Vorträge und andere Veranstaltungen organisiert.

Im Jahre 1955 nahm eine Trachtengruppe beim Augsburger Gedenkjahr „1000 Jahre Schlacht am Lechfeld“ teil und wurde mit viel Beifall von der Bevölkerung aufgenommen.

Im März 1955 konnte der Kultur- und Siedlungsverein „Adam Müller-Guttenbrunn“ (eine Gemeinschaftsorganisation der Südostdeutschen aus Augsburg und Umgebung) Richtfest für den ersten Bauabschnitt eines Siedlungsvorhabens feiern in dessen Nutzen auch Landsleute aus Siebenbürgen kamen.

Bis heute ist es Ziel der Kreisgruppe Augsburg, der Öffentlichkeit einen Einblick in die siebenbürgisch-sächsische Geschichte und Kultur zu gewährleisten, bei verschiedenen Gelegenheiten die Problematik der siebenbürgischen Landsleute darzustellen und den Neuankömmlingen bei der Integration Hilfestellung zu leisten. Die Mitarbeit im Rahmen von Vertriebenenverbänden z.B. BdV wird dazu genutzt auf die Problematik unserer Landsleute hinzuweisen und zu versuchen auch über diese Schiene die Unterstützung der Öffentlichkeit zu bekommen.

Seit Ende 1983 konnte für die Kulturgruppen Chor, Tanzgruppe, Kindergruppe, Jugendchor und Seniorenkreis eine dauerhafte Aufenthaltsmöglichkeit im Gemeindehaus der Auferstehungskirche gefunden werden.

Als Partner mit dem Förderverein der Russlanddeutschen hat die Stadt Augsburg unter ihrem Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, den Landsmannschaften eine Bleibe ermöglicht. Im Februar 2014 wurde in einer Feierstunde der Schlüssel zum Haus der Begegnung feierlich
übergeben. Seither werden die Räumlichkeiten täglich von den Siebenbürger Sachsen, den Banater Schwaben und den Russlanddeutschen genutzt.



Vorsitzende
1951-1955: Egon Baumann
1955-1957: Dr. Hans Lurz
1957-1961: Rolf Reiser
1961-1963: Albert Junk
1963-1967: Walter Kessler
1967-1977: Johann Gunesch
1977-1989: Uwe Maiterth
1989-1993: Gottfried Schwarz
1993-2008: Jürgen Scheiber
2008-2016 Gottfried Schwarz
2016 – Helmut Schwarz

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